Wie du Nährwerttabellen verstehst und dich vor dubiosen Methoden schützt

Du findest sie auf jedem Lebensmittel und siehst sie dir bestimmt öfter an, als du willst. Und das, auch wenn du daraus nicht schlauer wirst. Hast du dich auch schon einmal gefragt wofür Nährwerttabellen eigentlich gut sind?

Lebensmittelhersteller sind verpflichtet Tabellen mit Nährwertangaben auf ihre Lebensmittel zu drucken. Allerdings bedient sich der ein oder andere gerne an Methoden, die den Käufer überzeugen das Lebensmittel trotz ihrer niedrigen Wertigkeit, zu kaufen. Heute zeige ich dir, worauf du achten musst, um nicht in diese Fallen zu treten.

Pflichtangaben einer Nährwerttabelle

Seit Dezember 2016 gehören die Big 7 zu den Pflichtangaben einer Nährwerttabelle. Dazu gehört der Brennwert/der Energie-, der Fettgehalt, die gesättigten Fettsäuren, die Kohlenhydrat-, die Zuckermenge, der Eiweiß- und der Salzgehalt. Freiwillige Angaben können unter anderem der Nutri-Score, die Ballaststoffmenge oder die Menge der mehrfach ungesättigten Fettsäuren sein. Achtung: Wenn mit der zusätzlichen Angabe der Vitamine geworben wird, dann muss dieses Lebensmittel mindestens 15 % des täglichen Bedarfs decken.

Das ist erst einmal die Basis. Lebensmittelhersteller und -vertreiber haben allerdings einige Tricks auf Lager, um dich von ihrem Produkt zu überzeugen, auch wenn es alles andere als gesund ist. Schauen wir uns einige dieser typischen Tricks an.

Trick 1

Die Zahlen können auf den 1. Blick verwirren. Beim genaueren Hinsehen aber sehr hilfreich sein.

Die zuvor genannten Angaben werden in der Regel für 100 g angegeben. Die Hersteller geben daneben gerne eine Portionsgröße an, die für den üblichen Verzehr sehr unrealistisch ist. So sehen wir nicht nur kleinere Zahlen, sondern stufen das Produkt harmloser ein, als es ist. 

  • Lass dich nicht von den Portionsgrößen verunsichern. Halte dich an die 100 g Angaben.

Trick 2

Angaben wie „weniger Zucker“ oder weniger Fett“ locken Kunden an. Allerdings wird – und dafür ist die Tabelle da – wird eines nicht erwähnt: dass der Zucker, der weggelassen wurde, durch Fett und umgekehrt kompensiert wurde. Wenn du am Abnehmen bist und gerade ein Kaloriendefizit anpeilst, dann kann das zugesetzte Fett bei „weniger Zucker“- Produkten hinderlich sein. Denn Fett hat mehr Kalorien als Zucker. 

  • Schau zweimal hin, wenn du ein Etikett siehst, dass mit „weniger …“ wirbt und vergleiche es mit den Alternativen.

Trick 3

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass nicht alle Lebensmittel eine Nährwerttabelle tragen. 

Wie zum Beispiel bei Gemüse oder anderen losen Lebensmitteln (Hefe). Auch wenn sie keine Nährwerte tragen, spenden sie trotzdem Energie. 

  • Informier dich darüber wie die Nährwerte der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten aussieht. 

Hier hast du sie. Die drei typischsten Tricks, die von Lebensmittelherstellern verwendet werden, um ihre wenig nahrhaften (und oft total ungesunden) Produkte zu verkaufen. Achte auf diese drei hier genannten Lösungen und lass dich nicht mehr von klever zusammengestellten Nährwerttabellen verunsichern.

Hast du Fragen? 

Schreibe mir gerne privat unter kontakt@fitspirated.de oder einfach als Privatnachricht bei Instagram.

Bis bald, deine Seher

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